Unterwegs

Südostasien im März – Reiseplanung Teil 1 / Kambodscha

Phnom Penh Reisestart Kambodscha Südostasien

Von der Toskana nach Südostasien

Der Kurztripp nach Florenz liegt nun kaum 1 Woche zurück, da plane ich schon die nächste Reise. Dieses Mal für länger und auch weiter weg. Im März möchte ich in einer Vierergruppe Kambodscha und Thailand durchqueren.

Meine bisherigen Erfahrungen in Südostasien – 2012 Vietnam und 2015 Myanmar – haben alle etwas mit dem Sommer zu tun. Wir reisten beide Male im Sommer, Mitte August bis Mitte September. Immer für 4 Wochen.

Diese Zeitspanne fiel immer auch mit der Regenzeit in Südostasien zusammen. Das störte uns allerdings nicht. Und arbeitsbedingt hätte es da sowieso keine Alternative gegeben.

Oft dachten wir, wir müssten nach Südostasien fahren, wenn hier in Deutschland Dunkelheit und Kälte herrschen. So könnten wir während der ja meistens angenehmen Sommermonate auch in Deutschland das Leben im Freien und in unseren eigenen Gärten genießen. Und das können wir in diesem Jahr tatsächlich genauso verwirklichen!

Unser Reisestil?

Von maximaler Tiefenentspannung an wenigen ausgewählten Standorten bis hin zum hektischen Kilometermachen in Rekordzeit und nervösem Abhaken beliebter Sehenswürdigkeiten. Jeder entwickelt im Laufe seines Lebens seinen eigenen Reisestil.

Es hat sicherlich auch etwas mit unserem Alter zu tun, dass wir nicht mehr zu den hektischen Umherfahrern gehören. Die sich auf Reisen so wenig Auszeit wie möglich gönnen und sehr sehr selten z. B. Einheimische beobachtend in oder vor einem Strassencafé sitzen. Das ist unser Reisestil ganz sicherlich nicht.

Wir mögen es, wenn sich der Rummel in den Metropolen wie z. B. in Saigon oder Yangon abwechselt mit kontemplativem Erleben abseits touristischer Massentreffpunkte. Und so soll es auch im März wieder werden. Das bedeutet, die Reiseroute steht grob fest, wir lassen aber genügend Spielraum, individuell und spontan wieder vom Plan abzuweichen.

„Von maximaler Tiefenentspannung bis hin zum hektischen Kilometermachen in Rekordzeit. Jeder entwickelt im Laufe seines Lebens seinen eigenen Reisestil.“

Ich möchte Euch hier einen kurzen Überblick über die bisher geplante Reiseroute geben. Und fange mit den ersten Zielen in Kambodscha an.

Unser Plan bisher? 

Wir starten in Phnom Penh mit 2 vorgebuchten Nächten im Hotel Villa Lanka. Das ist neben dem ebenfalls vorgebuchten Hotel Royal Palace in Battambang auch fast alles, was wir von Deutschland aus festlegen.

Phnom Penh Kambodscha

Phnom Penh. Foto: Gerd Voigt http://gerd-voigt-asien.de

Nach einem so langen Flug wie nach Bangkok oder Phnom Penh begeben wir uns gern direkt in eine Unterkunft, die sich nicht als böse Überraschung entpuppen kann. Ist nur möglich, wenn man schon vor der Reise ausgiebig recherchiert, vergleicht und dann festlegt, wie man die Reise am Startort beginnen möchte. Hier vorher zu buchen ist der beste Weg, dies „gut abgefedert“ hinzubekommen.

Das möchten wir in Phnom Penh unbedingt sehen:

Von Phnom Penh aus reisen wir weiter mit dem Bus nach Battambang (voraussichtliche Fahrtzeit: 5 Stunden). In Kompong Chhnang, auf dem Weg dahin, wollen wir Halt machen und uns umsehen im:

  • Hafen und
  • Markt

Für Battambang haben wir weitere 2 Nächte im Royal Hotel von Deutschland aus gebucht.

Battambang Kambodscha

Umgebung Battambang Foto: Gerd Voigt http://gerd-voigt-asien.de

Hier für uns interessant:

Von Battambang aus geht es schließlich nach Siem Reap.  Wir planen, diese Strecke mit dem Schiff über den Tonle-Sap-See zurückzulegen (voraussichtliche Fahrtzeit: 7 Stunden). Der Tonle-Sap-See ist der größte See Südostasiens. 

Dann – endlich Angkor!

In Siem Reap wollen wir für geplant 5 Nächte unser Basislager für Angkor aufschlagen. Von hier werden wir das nahe Angkor erkunden, die Region in Kambodscha, die vom 9. bis zum 15. Jahrhundert das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches Kambuja bildete.

Angkor Kambodscha

Angkor Foto: Gerd Voigt http://gerd-voigt-asien.de

Hier in Angkor dürfte das Thema Reisestil eine zentrale Rolle spielen!

Maximale Tiefenentspannung an wenigen ausgewählten Standorten oder nervöses Abhaken beliebter Sehenswürdigkeiten?“ 

Es wird sicherlich dazwischen liegen. Hier aufgezählt die Tempel, von denen wir meinen, dass sie ein „Muss“ sind. Oder wäre die abgearbeitete Liste schon nervöses Abhaken?

Vielleicht ist die Auswahl dieser Tempel abseits rummeliger Touristenassen die Alternative, bzw. Tiefenentspannung an wenigen ausgewählten Standorten?

Seid auch Ihr schon einmal in Kambodscha gereist und könnt etwas über die geplante Route sagen? 

  1. Was ist eigentlich mit Oudong? Darauf kann man auf dem Weg nach Battambang doch eigentlich nicht verzichten, oder?

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